Rhetorik-Training

Redeangst | Präsentations-Panik | Lampenfieber| Flucht | Erstarrung

 

 

 

"Das Einzige, was wir zu fürchten haben, ist die Furcht selbst."

 

Franklin D. Roosevelt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf den Menschen kommt es an.

Wenn wir unsere Furcht überwinden, können wir alles schaffen.

 

Wir helfen Dir nicht nur, Deine Furcht zu besiegen - 

wir verwandeln Furcht in Freude!

 

Wir bieten allen Menschen, die beruflich oder privat vor Publikum sprechen und präsentieren müssen, unsere Unterstützung an.

 

Insbesondere bieten wir jungen Führungskräften und Nachwuchs-Politikern Unterstützung in Ihren speziellen Bereichen - gern auch als Mentorenkonzept.

Riecht Einhornpups nach Zuckerwatte?

 

Wir wissen es nicht...

... wohl wissen wir aber, dass derartig absurd wirkende Themen exzellent dafür geeignet sind, sich auf einen kurzen Pitch vorzubereiten - denn wer die Antwort auf diese Frage findet, findet wahrscheinlich die Antworten auf einfach alles.

Noch ein paar Gedanken von mir - Hartmut Bochow: Als ich Abitur gemacht habe, ja, ja, ich weiß, über 30 Jahre her, stellte ich fest, dass ich wohl der Einzige war, der sich auf die Prüfungen gefreut hat und dabei insbesondere auf die mündliche Abiturprüfung. Ich rede nämlich gern vor Menschen und ich habe niemals Angst davor - ich freue mich darauf.

Was ich kann, können andere auch. Was ein Mensch lernen kann, können andere Menschen lernen. Und so haben Kollegen*innen und ich ein systemisches Konzept entwickelt - die Kunst der großartigen Rede - die den Menschen in den Vordergrund stellt und mit verschiedensten, individualisierten Techniken garantiert jeden in die Lage versetzt, gern und mit Freude vor einem großen Publikum zu sprechen.

Dabei nutzen wir u.a. die vier Phasen des Lernens:

  • Unbewusste Inkompetenz - ich weiß nicht, dass ich etwas nicht weiß bzw. kann und leide deswegen nicht darunter.

  • Bewusste Inkompetenz - ich weiß, dass ich etwas nicht weiß bzw. kann und leide deswegen darunter. Es entsteht Handlungsdruck.

  • Bewusste Kompetenz - ich habe etwas gelernt, kann es aber noch nicht sicher anwenden, muss mich sehr konzentrieren, mache noch Fehler. Ich beginne meine Komfortzone zu verlassen.

  • Unbewusste Kompetenz - ich habe etwas gelernt, insbesondere durch Fehler. Trial and Error. Ich kann das Wissen automatisiert anwenden, denke nicht mehr darüber nach, die Optionenstehen mir als automatisierte Prozesse zur Verfügung. Ich habe eine neue Komfortzone auf einem neuen, besseren Niveau.

Inhalt einer Rede

 

It's the content, stupid!

Über den Unsinn der sog. 55-38-7-Formel

oder

Wie es Prof. Albert Mehrabian krümmt...

 

Von Hartmut Bochow

 

Ich möchte mich mal zu einem weit verbreiteten Irrglauben äußern und auf den ebenso spannenden wie guten zweiten Teil des Artikels bei rhetorikmagazin.de verweisen: Der Redeinhalt entscheidet

Meine Gedanken und Thesen dazu:

1. Natürlich kommt es bei einer Rede immer zuerst auf den Inhalt an! - So der Tenor der dort erläuterten Studie.

„Beherrsche die Sache, dann folgen auch die Worte - rem tene, verba sequentur.“

 

 Cato der Ältere, 234–149 v. Chr.

 

2. Körpersprache und Mimik helfen dem Menschen lediglich, dass gesprochene Wort leichter und besser zu verstehen.

3. Zu behaupten, es kommt bei einer Rede nur zu 7% auf das gesprochene Wort an lässt sich nur mit ökonomischen Eigeninteresse erklären, schlicht falschen Informationen oder dem totalen Beiseitelassen des gewöhnlichen menschlichen Verstandes.

4. Denn von Körpersprache- und Mimik-Trainings lebt eine ganze Industrie von Trainern und Coaches - und zwar sehr gut...

5. Diese tragen immer noch den Mythos in die Welt, eine Studie von Prof. Mehrabian aus den 60igern würde beweisen: Es kommt bei einer Rede zu 55% auf Körpersprache an, zu 38% auf Mimik und nur zu 7% auf den Inhalt/ das gesprochene Wort. Dazu befragt, ob das stimmt sagt...

6. Professor Albert Mehrabian selber: "Absolut nicht! Und immer, wenn ich von dieser Fehlinterpretation meiner Untersuchungen höre, krümmt es mich. (...) Denn eigentlich sollte es für jeden, der einen Hauch gesunden Menschenverstand besitzt offensichtlich sein, dass das nicht die korrekte Aussage ist." Das Mehrabian Missverständnis

7. Denn Prof. Mehrabian hat lediglich untersucht, wie Menschen Worte verstehen - und dabei unterstützen Körpersprache und Mimik natürlich. Aber auch nicht mehr! Albert Mehrabian’s studies

8. Jeder der schon mal telefoniert hat, weiß, was gemeint ist: Es kommt auf das gesprochene Wort an und da Telefonieren „blinde“ Kommunikation ist, fällt uns das Verständnis unseres Gesprächspartners schwerer, aber wir verstehen ihn trotzdem.

9. Ich habe schon unzählige Reden geschrieben und ich stelle mir gerade vor, wie meine Auftraggeber, u.a. Politiker in hohen Ämtern, wohl reagiert hätten, wenn ich Ihnen gesagt hätte: „Ich habe nur 10 Seiten aus dem Telefonbuch kopiert. Wenn Du das nur mit Verve, toller Körpersprache und Mimik vorträgst, dann werden die Zuhörer begeistert sein. Es kommt eigentlich nicht auf das gesprochene Wort an.“ – Ich denke man hätte mir besagtes Telefonbuch um die Ohren geschlagen. Und mit was? Mit recht! (Für die Jüngeren unter meinen Lesern: Ein Telefonbuch ist ein voll fettes Buch, in dem nur Namen, Telefonnummern und mitunter Adressen stehen, quasi ein Facebook ohne Bilder, nicht zum größer ziehen und direkt auf die Nummer tippen kann man auch nicht, um anzurufen - krass wa?)

„Die Redekunst ist die allerumfassendste Kunst.“

 

Augustinus von Hippo

 

10. Warum wird also dieser Mythos immer weiter verbreitet?

Ich denke, weil Zahlen als Formel immer einen Hauch von Wissenschaft versprühen und weil man relativ leicht Trainer für Körpersprache und Mimik werden kann. Rhetorik zu trainieren ist da schon viel schwerer. Denn Rhetorik bedeutet „die (Lehre von der) Kunst der Rede" oder wie das Wörterbuch sagt: Ein Meister der Rhetorik zu sein. – Ein Künstler zu sein und dann noch ein Meister, das ist nicht jedem vergönnt…

„Wählen Sie für Ihre Reden Themen, die Ihnen am Herzen liegen.“ 

 

Dale Carnegie

 

Also, lasst Euch nicht für dumm verkaufen, benutzt den gesunden Menschenverstand und haltet inspirierende Reden mit einem tollen Inhalt in brillanter Rhetorik – Eure Zuhörer werden es Euch danken. Und wenn Ihr Euch das nicht zutraut, dann holt Euch Hilfe von einem Könner, einem Meister der Rhetorik, denn was ein Mensch lernen kann, kann auch jeder andere Mensch lernen. Man muss nur damit anfangen oder etwa nicht?

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