Systemisches Coaching

Jeder Mensch ist einzigartig!

 

Mehr Wahlmöglichkeiten sind besser als keine Wahlmöglichkeiten!

 

Menschen treffen stets die beste Wahl aus dem, was Ihnen an Optionen zur Verfügung steht.

 

Die Kunst ist es, die Optionen zu erweitern!

Es kommt zu Flexibilisierung und Neulernen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

NLP-Coaching

 

Was bedeutet eigentlich Coaching?

 

Das Wort "Coaching" hat eine interessante Verwandlungsgeschichte. "Coach" heißt im Englischen unter anderem Kutscher. In einem Dorf im nördlichen Ungarn namens Kocsi Szekér wurden im 15. Jahrhundert besondere Pferdefuhrwerke hergestellt, die man "Kocs" nannte. Dieses Wort "kosci" lässt sich im 16. Jahrhundert in den europäischen Sprachen wiederfinden wie z. B. Deutsch als "Kutsche", Französisch als "coche", Spanisch als "koche" und Italienisch als "cocci".

 

Welche Eigenschaften hat Coaching?

  • Coaching ist ressourcenorientiert

  • Coaching ist dialogorientiert

  • Coaching ist personenzentriert

  • Gutes Coaching ist zwangsläufig systemisch

Das Ziel des systemischen Arbeitens besteht darin, dass das Problem nicht als Folge von Eigenschaften der Menschen, sondern im Zusammenhang seiner Entstehungsgeschichte und seinen Rahmenbedingungen zu sehen ist.

 

Quelle:

Aytac, Ercüment.Systemisches Coaching:

Anleitung für die Praxis

(German Edition) (Kindle-Positionen 78-352).

Die Praxis Coaching und Consulting

Ercüment Aytac, e.U.. Kindle-Version.

 

 

Coaching - Versuch einer Definition

 

Es gibt nicht die eine richtige Definition für Coaching, da in jedem neuen Umfeld, wo Coaches tätig werden, neue Aspekte auftauchen, die in den bereits bestehenden Tätigkeitsfeldern noch keine Rolle spielten. Verschiedene Ansatzebenen führten und führen zu unterschiedlichen Interpretationen und Deutungen. Diese stete Weiterentwicklung stellt einen großen Fundus für Coaches in ihrer Tätigkeit dar.

Coaching als strukturierter Dialog ist zeitlich begrenzt und auf die Ziele und Bedürfnisse des Coachee zugeschnitten, unter Einbeziehung aller dabei berührten Systeme des Klienten. Somit konzentriert sich das Coaching nicht allein auf die Person, sondern beachtet auch alle Berührungspunkte in ihrer systemischen Auswirkung. (Systemisches Coaching)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Coaching als individuelle Beratungsdienstleistung basiert auf der Grundannahme, dass der Coachee die Lösungen für seine Probleme in sich selbst trägt, sich ihrer nur noch nicht bewusst ist. Der Coach gibt dem Klienten die Anregungen und das Werkzeug an die Hand, um sich mit eigener Kraft seiner Fähigkeiten und Ressourcen bewusst werden zu können, d.h. diese Aktivitäten können nur auf der Grundlage von Freiwilligkeit und engem Vertrauen durchgeführt werden. Diskretion ist ein weiteres Erfordernis für ein erfolgreiches Wirken eines verantwortungsvollen Coaches.

Während der Coachee für seine Ziele und seine Themen ebenso Verantwortung trägt wie für die aus den Ergebnissen resultierende Nutzung für sein Handeln, hat der Coach die Prozessverantwortung. Vertraue dem Prozess!

Der Coach bereitet sich intensiv auf den bevorstehenden Prozess vor, indem er bereits im Vorgespräch genau eruiert, ob sowohl der mögliche Inhalt als auch die Person des Coachee eine vertrauensvolle, intensive Zusammenarbeit ermöglichen. Dies ist eine der fundamentalsten Voraussetzungen für ein Gelingen des Prozesses, denn bestehen bereits Vorbehalte auf Seiten des Coaches oder des Klienten besteht ein enormes Hindernis.


Auch der Coach ist nur ein Mensch mit eigenem Weltbild und ethischen Grundsätzen, doch da er von der Bedeutung dieses Zusammenhanges weiß, ist es ein Zeichen seiner Professionalität damit verantwortungsvoll umzugehen. Kann er seine Neutralität nicht wahren, ist es erforderlich den Auftrag abzulehnen.

Das konstruktivistische Menschenbild

 

Das konstruktivistische Modell:

Die Welt ist das, wofür wir sie halten

Ein Sprichwort aus China besagt: "Es gibt drei Wahrheiten: Deine Wahrheit, meine Wahrheit und die Wahrheit." Die von der Gestalttheorie abgeleitete systemisch-konstruktivistische Sicht des menschlichen Erkennens lehrt uns, dass es das mentale System des Menschen ist, das aus bestimmten Elementen ein Ganzes, eine klare Gestalt konstruiert. Das menschliche Denken konstruiert Zusammenhänge zwischen bestimmten Elementen und formt daraus Gestalten: Einheiten, Inhalte und Ordnungen. Dieser Zugang auf die konstruktivistische Sicht ist für ein Phänomen im Coaching-Prozess bezeichnend: Coach und Klient bzw. Klient und seine soziale Umgebung haben eigene Sichtweisen und daher eigene Wahrheitskonstruktionen. Erst das Hineinversetzen in das andere System ermöglicht den möglichst richtigen Gebrauch der Information. Ganz richtig wird es nie sein, der Coach wird niemals ganz genau in das fremde System hineinschauen können. Er kann sich aber ein Modell dieses Systems machen und versuchen zu verstehen, wie das Klienten-System "tickt". Für den Klienten ist es wiederum notwendig zu begreifen, dass seine Lebensqualität nicht durch die Ereignisse, sondern durch die Schlussfolgerungen, die er daraus zieht, bestimmt wird. Das systemische Coaching mit dem "konstruktivistischen Ansatz" soll ihm helfen, dieses Verständnis zu befestigen.

Quelle:

Aytac, Ercüment.Systemisches Coaching:

Anleitung für die Praxis

(German Edition) (Kindle-Positionen 78-352).

Die Praxis Coaching und Consulting

Ercüment Aytac, e.U.. Kindle-Version.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die innere Landkarte

 

Jeder Mensch hat seine eigene innere Landkarte. Sie wird von jedem Menschen unbewusst gezeichnet, ist das Ergebnis all unserer Erfahrungen - den Guten, wie den Schlechten. Sie zeichnet unseren Lebensweg nach und zeigt uns in Teilen den Weg, den wir in Zukunft beschreiten.

Die Landkarte ist nicht das Gebiet

 

Das Zitat: „die Landkarte ist nicht das Gebiet“ stammt wohl von Alfred Korzybski einem der Begründer der Semantik. Es verdeutlicht, dass wir uns ein (mögliches) Bild von der Welt und der Realität machen. Unglücklicherweise ist dieses Bild nicht identisch mit der Welt und der Realität selbst. Es ist eben nur ein Abbild, unsere ganz persönliche Landkarte. Die Landkarte entsteht durch Filterungen, einem raffinierten Trick der Evolution, der uns geholfen hat zu überleben. Wir filtern, indem wir unsere Umwelt selektiv wahrnehmen, sie also begrenzen. Und wir filtern, indem wir fokussieren und einzelne Elemente anvisieren. Dies tun wir, um nicht aufgrund von Reizüberflutung handlungsunfähig zu werden. Wir sichern damit unser Überleben. Wir filtern täglich, stündlich, minütlich und sekündlich. Wir filtern, indem wir tilgen, generalisieren und verzerren. Da wir dies tun, haben wir alle unsere eigene innere Landkarte, kein Mensch hat eine Landkarte identisch mit einem anderen Menschen. Selbst unsere Kinder, die maßgeblich von uns beeinflusst wurden, haben eine eigene innere Landkarte. Da unsere Landkarten verschieden sind, kann es zu Spannungen, Missverständnissen in der Kommunikation und zu inneren, wie äußeren Konflikten kommen. - Diese Konflikte hilft das systemische NLP-Coaching aufzulösen.

 

NLP & Anahmen des NLP

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Vorannahmen des NLP

 

Grundprinzipien – Philosophie – Spielregeln

 

Die Vorannahmen beschreiben die grundlegenden Einstellungen des NLP, des NLP-Coaches und begründen den Umgang mit dem Coachee.

Sie wurden zum größten Teil von Menschen übernommen, die auf ihrem Gebiet außergewöhnliche Resultate erzielten. NLP ist also nicht nur eine Sammlung wirksamer Werkzeuge, sondern vor allem eine nützliche Einstellung für unsere persönliche Weiterentwicklung.

Wie o.g. verstehen wir uns als NLP-Coaches lediglich als Begleiter unserer Coachees. Der Coachee bestimmt den Prozess und wählt den Weg, wir sind lediglich die Kutscher, die das Lenken übernehmen.

Dabei ...

  • ... respektieren wir den Wert und die Würde eines jeden Coachees sowie dessen Recht auf Selbstbestimmung.

  • ... streben wir stets danach integer, unabhängig und unparteiisch zu handeln und Interessenkonflikte zu vermeiden.

  • ... werden wir NLP-Interventionen als eine Wahlmöglichkeit und niemals als einzige und ausschließliche Lösung für ein gegebenes Problem nutzen.

  • ... werden wir das Anliegen des Coachees immer vertraulich behandeln.

  • ... werden wir sicherstellen, dass den Erwartungen des Coachees im beiderseitigen Einvernehmen entsprochen wird.

  • ... bilden wir uns kontinuierlich fort und unterziehen uns regelmäßigen Reflektionen in Form von Supervision.

 

Unsere Vorannahmen sind:

  1. Wir alle sind einzigartig und erleben die Welt auf unterschiedliche Weise. Jeder Mensch ist anders und hat seine eigene Art zu sein.

  2. Geist, Körper und Umwelt bilden ein einheitliches System. Unsere geistige Einstellung beeinflusst unser psychisches und physisches Wohlbefinden. Ebenso kann das, was wir tun, auch unser Denken verändern.

  3. Jedes Verhalten ist Kommunikation. Auch Schweigen. Nonverbales Verhalten beeinflusst die Wirkung einer Botschaft.

  4. Die Bedeutung von Kommunikation ergibt sich aus der Reaktion die sie hervorruft – nicht aus der Absicht des Senders.

  5. Menschen orientieren sich bei ihrem Handeln an Vorstellungen, ihrer „geistigen Landkarte“, und nicht an der Welt selbst. Eine Landkarte – das eigene Modell der Welt – spiegelt nicht punktgenau ein konkretes Gebiet wieder, sondern vielmehr dessen Struktur. Darin liegt ihre Brauchbarkeit begründet.

  6. Mehr Wahlmöglichkeiten sind besser als keine Wahlmöglichkeit. Die Erhöhung von Wahlmöglichkeiten führt zu mehr Verhaltensflexibilität.

  7. Menschen treffen stets die beste Wahl aus dem, was ihnen an Optionen zu einem bestimmten Zeitpunkt zur Verfügung steht. Sie funktionieren in Ihrem „Modell der Welt“.

  8. Jedes menschliche Verhalten ergibt einen Sinn, wenn es im Kontext der „geistigen Landkarte“ der betreffenden Person gesehen wird.

  9. Hinter jedem Verhalten steckt eine positive Absicht, für denjenigen, der das Verhalten zeigt.

  10. Jedes Verhalten ist in einem bestimmten Kontext nützlich.

  11. Menschen besitzen bereits alle Ressourcen, die sie für eine Veränderung benötigen.

  12. Es gibt kein Versagen, es gibt nur Feedback.

  13. Wenn das, was du tust, nicht funktioniert, tue etwas anderes.

  14. Das flexibelste System-Element kontrolliert das System.

  15. Alles, was ein Mensch kann, ist erlernbar. Alles ist erreichbar, wenn die Aufgabe in hinreichend kleine Schritte unterteilt ist. Die gewohnheitsmäßige Abfolge von Denk- und Verhaltensvorschriften ist änderbar. Es kommt zur Flexibilisierung und zum neu lernen.

Innere Landkarte, systemisches Coaching, NLP, Training, Personalentwicklung
stemisches Coaching & NLP vereint für noch mehr Wirksamkeit shutterstock_576243757.jpg

Zeit frei wählbar

auch per Skype

Einzel- & Gruppencoaching

Besser handeln